Story

Im Jahre 1928 entdecken Forscher auf der Erde in der Hochebene von Gizeh unter einem mit Inschriften versehenen Stein ein sechs Meter großes rundes Tor. Es besteht aus zwei Ringen, einem äußeren und einem inneren, welcher 39 Symbole enthält.
Erst siebzig Jahre später beauftragt die Tochter des an der Aushebung beteiligten Professors Langford, Catherine, einen Dr. Daniel Jackson damit, die unbekannten Symbole auf dem Stein zu übersetzen. Zusammen finden sie heraus, daß der metallene Ring eine Teleportationsmaschine ist, die es ermöglicht, Forscherteams innerhalb von Sekunden zu interessanten und oft gefährlichen Planeten in andere Galaxien zu schicken.
Zur Aktivierung des Tores müssen sieben Symbole, allesamt auf dem inneren Ring angeordnet, angewählt werden. Dies passiert entweder mittels einer Konsole, auch Rückkehrmaschine genannt, die in der Mitte eine Energiequelle enthält, oder per Computer auf technischem Wege,wie auf der Erde, wo diese Konsole nicht mehr vorhanden ist. Die Zahl Sieben erklärt sich daraus, daß zur Bestimmung eines beliebigen Zieles im freien Raum sechs Punkte vonnöten sind, wobei ein siebter Punkt den Ausgangspunkt markiert.

Das Forscherteam arbeitet für die Abteilung des Geheimdienstes SGC, von deren Existenz nur die Leiter des Geheimdienstes und der Präsident wissen. SG-1 ist das erste von mehreren Teams mit dem Auftrag, die unbekannte Welt und ihre Kulturen zu erforschen, feindlich gesinnte Außerirdische auszuschalten und neue Ressourcen und Technologien zu sichern.
General Hammond ruft Colonel O'Neill aus dem Ruhestand zurück, damit dieser an einer geheimen Rettungaktion teilnimmt. Erst jetzt gibt O'Neill zu, daß er das Ziel-Stargate auf dem Planeten Abydos nicht zerstört hat und daß der Wissenschaftler Daniel Jackson möglicherweise noch lebt. Als O'Neill mit seinem Team auf Abydos eintrifft, begegnet er dem Wissenschaftler, der eine detaillierte Karte in Hiroglyphenschrift entdeckt hat. Alles deutet darauf hin, daß es sich um ein Verzeichnis aller Stargates handelt, die über die ganze Galaxie verstreut sind. Auf tausenden von Welten existieren solche Stargates,die sich in den Symbolen des inneren Rings unterscheiden. Dank der Kartusche von Abydos, einer Auflistung von Stargate-Planeten und deren Koordinaten, können viele verschiedene Ziele angesteuert werden. Durch diese Karte wird der Traum des SG-1 Teams, durch das Universum zu reisen, Realität.

 


Die StarGate Crew
 
General George Hammond
Don S. Davis
   

Colonel Jonathan "Jack" O'Neil
Richard Dean Anderson

INFO

   
Doctor Daniel Jackson
Michael Garrett Shanks

INFO

   

Captain Samantha Carter
Amanda Tapping

INFO

   
Teal'c
Cristopher Judge

INFO

   

Technik eines Stargates

So geht die Reise durch das Stargate vor sich: Nach Erfassung der Zielkoordinaten entsteht innerhalb der Torfläche eine blaue, nahezu flüssige Fläche, die bei Annäherung einige Meter nach vorne schießt. Es scheint für den außenstehenden Betrachter, als würde das Stargate die ihm sich nähernden Personen und Objekte "aufsaugen", um sie auf der Rückseite sogleich in Materie zu zerlegen. Nun ist zwischen dem Eingangs- und dem Ziel-Stargate eine schlauchartige Verbindung hergestellt, die das Reiseobjekt gleich einer Kinderrutsche blitzschnell durch die Galaxis ans Ziel bringt. Hier wird das Objekt wieder zusammengesetzt und auf den Boden vor das Stargate geschleudert.

 


Episodenführer
 

 

Richard Dean Anderson

Geburtsdatum: ............23.Januar 1950
Geburtsort: .................Minneapolis, Minnesota, USA
Stargate - Charakter ..Jack O'Neill
Rang ............................Colonel

Werdegang
Ricky Dean, wie Freunde den sympathischen Schauspieler nennen, wuchs in Minneapolis auf und kam schon früh mit dem Künstlerleben in Berührung. Seine Mutter arbeitete als Künstlerin, während sein Vater an der High-School Schauspiel unterrichtete. Anderson sah sich jedoch nicht als Künstler, sondern wollte später viel lieber Karriere als Eishockey-Spieler machen. Als ältestes von vier Kindern träumte er von einer Karriere bei der Eishockey-Liga, doch diese Träume wurden jäh vernichtet, als er sich den Arm brach und später auf Grund mangelnder Schonzeit auch noch der Ellbogen nachgab. Nach der High-School begann er sein Interesse für das Schauspiel zu pflegen, wobei er erst an der St.Cloud Universität und später an der Universität von Ohio sein Handwerk erlernte. Das Studium brach er schließlich ab und fand sich in der Hippiebewegung der frühen 70er Jahren mitten in San Francisco, der Hauptstadt der Blumenkinder, wieder. In jener Zeit machte er auch Drogenerfahrung, über die er heute nicht mehr gerne spricht. Die Zeit der Blumenkinder ging jedoch vorüber und so wurde es für Anderson Zeit, sich seinen Träumen erneut zu stellen. Er zog nach Los Angeles, wo er hoffte, als Schauspieler Fuß fassen zu können.

Serien
1976 erschien sich Andersons Träume zu erfüllen. Er erhielt eine Rolle in der Daily Soap "General Hospital", wo er als junger Arzt überzeugen konnte. Als Schauspieler einer täglichen Serie lernte er nun von der Pike auf, was man in seiner Profession einfach wissen musste. Beim Publikum kam Anderson mit seinem jungenhaften Charme an, weswegen er schließlich über fünf Jahre hinweg bei "General Hospital" blieb. Als man seinen Vertrag aufkündigte - die Produzenten waren der Meinung, sein Typ sei mittlerweile verbraucht - fingen für Anderson harte Zeiten an. Er war dem Typecasting zum Opfer gefallen. In einer anderen Soap hätte er vermutlich schnell wieder Beschäftigung gefunden, doch Anderson wollte etwas mehr als das. Er wollte sich als Schauspieler an verschiedenen Projekten versuchen. Er wirkte in "Seven Brides for Seven Brothers" und "Emerald Point N.A.S.", zwei absolut erfolglosen Serien, mit. Danach schien seine Karriere beendet zu sein, doch dann kam "MacGyver". Diese Erfolgsserie, die 1985 Premiere feierte, war etwas vollkommen Neues: Action und Abenteuer, intelligent gestaltet, aber ohne Gewalttätigkeit. Als MacGyver, der sich in jeder Situation zu helfen wusste und die ungewöhnlichsten Materialien benutzte, um daraus etwas Praktisches zu basteln, mit dem man dem Guten Sieg verhelfen kann, hatte Anderson den Jackpot geknackt. Die Serie entwickelte sich zum Erfolg. Sechs Jahre lang zählte "MacGyver" zu den erfolgreichsten Serien des Senders. Das Ende erfolgte an der Spitze, da Anderson sich nach neuen Herausforderungen umsehen und "MacGyver" einen würdigen Abgang verschaffen wollte. Später versuchte er sich in der Serie "Legend", die SF und Western kombinierte, aber kläglich scheiterte und seiner Karriere einen hässlichen Knick verpasste. Erst mit "Stargate SG 1", einer weiteren Erfolgsserie, hatte Anderson wieder Glück.

Filme
Anderson kann man getrost als einen Seriendarsteller bezeichnen. Hauptsächlich hat er für das Fernsehen gearbeitet. Auch die wenigen Filme, in denen er mitgewirkt hat, sind in der Mehrzahl Produktionen fürs Fernsehen. Am erfolgreichsten war er dabei noch mit zwei "MacGyvern"-Filmen, die an dei Serie anschlossen. Ansonsten wirkte er in verschiedenen Filmen der Woche mit und hatte sogar die Gelegenheit, einmal einen Schurken zu spielen - etwas, das man von MacGyvers Alter Ego nicht unbedingt erwarten würde. Denkbar ist nun, dass Anderson in ein paar Jahren in einer neuen Kinoversion von "Stargate" endlich auch auf der großen Leinwand zu sehen sein könnte.

 

Michael Shanks

Geburtsdatum: ............15.Dezember 1970
Geburtsort: .................Vancouver, British Columbia, Kanada
Stargate - Charakter ..Daniel Jackson
Rang ............................kein millitärischer Rang, Doktor der Ägyptologie

Werdegang
Michael, ein gebürtiger Kanadier, erblickte in Vancover das Licht der Welt, wuchs aber nicht in der Großstadt auf. Vielmehr zog seine Familie in den kleinen, beschaulichen Ort Kamloops, wo er eine ruhige und normale Kindheit weitab des großstädtischen Lebens verbrachte. Für die Schauspielerei hat sich Shanks nach eigenen Aussagen nie interessiert. Tatsächlich lag ihm viel daran, sich eine gesicherte Existenz aufzubauen, sodass er an der Universität von British Columbia Wirtschaft studierte. Damit, so dachte er sich, könnte er irgendwann zu einem erfolgreichen Geschäftsmann werden, der mit seiner Familie ein gewöhnliches und gut situiertes Leben führt. Als jedoch eines tages die Produktion einer Fernsehserie auf den Universitäts-Campus kam und Shank aus erster Hand miterleben konnte, wie das Leben eines Schauspielers aussah, geriet sein Entschluss, es in der trockenen Wirtschaft zu versuchen, arg ins Schwanken. Damals wurde gerade eine Folge von "MacGyver" gedreht, sodass Shanks sogar seinen späteren Kollegen Richard Dean Anderson bei der Arbeit beobachten konnte. Der Ausblick in die Welt von Film und Fernsehen, beider Schauspieler beständig in neue Rolle schlüpfen, faszinierte Shanks. So sehr, dass er begann, an der Universität Schauspielkurse zu belegen. Da er sich jedoch nicht sicherwar, ob er wirklich das Zeug hatte, es als Schauspieler zu schaffen, studierte er auch weiterhin Wirtschaft. Erst nacheinem Jahr, als der trockene Stoff ihn immer mehr langweilte und sein Herz beim Schauspiel aufzublühen begann, brach er das Wirtschaftsstudium ab.

Serien
Bevor Shanks für "Stargate SG 1" verplichtet wurde, hatte er noch nicht viel vorzuweisen. Er war lediglich in einer Folge von "Der Polizeichef" zu sehen gewesen und hatte an der Seite von Adrian Paul in einer Episode von "Highlander" mitgewirkt. Seine Rolle an der Seite des Unsterblichen war aber wenig mehr denn ein kleiner Part. Nach seinem Erfolg mit "Stargate SG 1" war Shanks in zwei Episoden von "Outer Limits - Die unbekannte Dimension" zu sehen. Dabei spielte er sowohl in der vierten als auch in der sechsten Staffel jeweils einen anderen Charakter. Seine Bewerbung für "Stargate SG 1" war relativ schnell von Erfolg gekrönt. Wie einige seiner Kollegen musste auch er mehrmals vorsprechen, aber dass er rein äußerlich James Spader ähnelte, der Dr. Daniel Jackson in Roland Emmerichs Kinoversion von "Stargate" gespielt hatte, erwies sich sicherlich als Vorteil. Mit der Serie kam auch ein Umzug nach Vancouver, der Shanks wieder in die Stadt seiner Geburt führte. "Stargate SG 1" brachte Shanks auch in privater Hinsicht Glück: Er lernte bei den Dreharbeiten für den Pilotfilm Vaitiare Bandera kennen, die die Rolle von Sha're, der Frau von Daniel Jackson übernommen hat. Beide wurden schnell ein Paar, das sich Ende 1998 über die Geburt von Tochter Tatiana freute.

Filme
In Sachen Film ist Shanks eher noch ein unbeschriebenes Blatt. Vor "Stargates SG 1" war er in kleinen Rollen in den Filmen "Blutige Familiengeheimnisse" und "Call of the Wild" zu sehen. 1999 spielte er in dem Fernsehfilm "Escape from Mars" mit. Dieser ist jedoch nichts anderes als Billig-SF, bei der Geschichte um die erste bemannte Reise zum Mars mehr als nur vorhersehbar ist. Interssanter erscheinen da schon seine beiden neuen Filme "Mr. Fortunes Smile" und "The Artists Cycle", ein Kurzfilm, bei dem auch Don S. Davis, besser bekannt als General Hammond aus "Stargate SG 1", und Derek De Lint, der Star aus "Poltergeist-Das Vermächtnis" mit von der Partie sind.


Amanda Tapping

Geburtsdatum: ............28.August 19??
Geburtsort: .................Rochford, Essex, UK
Stargate - Charakter ..Samantha Carter
Rang ............................Major

Werdegang
Amanda wurde im englischen Rochford geboren, wuchs aber im kanadischen Vancouver auf. Ihr Vater, ein Naturwissenschaftler, hatte dort einen sehr viel besser bezahlten Job bekommen, so dass die ganze Familie schließlich das Vereinigte Königreich verließ.Als einzige Tochter von vier Kindern, noch dazu das Nesthäkchen, wuchs sie relativ behütet auf, wobei sich in ihrer schulischen Laufbahn schnell zeigte, dass sie das Talent ihres Vater geerbt hatte. Alles, was mit Naturwissenschaften zusammenhing, fiel ihr sehr leicht, doch ihr Interesse galt einem anderen Gebiet: der Schauspielerei. Ihre Eltern hätten es lieber gesehen, dass sie den sicheren Weg über die Naturwissenschaften gewählt hätte, doch Tapping war nicht gewillt, ihr Traum einfach beiseite zu legen. An der Windsor School of Dramatic Art lernte sie alles, was eine Schauspielerin wissen muss. Da sie finanziell von den Eltern unterstützt wurde, konnte sie es sich auch leisten, nur im Theater aufzutreten. Nach ihrem Abschluss erwachte sie jedoch in der rauen Wirklichkeit und erkannte, dass sie ein halbwegs passables Leben führen wollte.

Serien
Unerwarteterweise gefiel ihr die Arbeit vor der Kamera, da diese viel lockerer als beim Theater ablief. Während man dort eine Geschichte am Stück erzählte und ohne Pause arbeitete, standen beim Fernsehen sehr viel mehr Freiheiten zur Verfügung. Mit der Arbeit an ersten Werbespots konnte sie sich etwas Geld zur Seite legen, womit sie später zusammen mit zwei Freundinnen Random Acts gründete. Dies ist eine Frauenruppe, die auf humorvolle Art und Weise frauenrelevante Themen behandelt. 1994 erhielt sie eine Gastrolle in der Serie "Nick Knight", die kostengünstig in Vancouver produziert wurde. Daraufhin folgten Gastauftritte in "Gänsehaut" und "Ein Mountie in Chicago". In der Episode "Heimsuchung" aus der Serie "Akte X" hatte sie nur eine kleine Rolle, da sie im Teaser schon ermordet wird. Dabei darf sie zuvor jedoch noch ein Schäferstündchen mit Mitch Pileggi alias Walter Skinner hinter sich bringen. Eine Serie wie "Akte X" im Lebenslauf zu haben - auch wenn es nur ein Gastauftritt war - erwies sich als recht praktisch, da dies auch so etwas wie ein Qualitätssiegel ist, mit dem ein Schauspieler bedacht wird. Nach ihrem Durchbruch mit "Stargate SG 1" spielte Amanda in einer Episode von "Outer Limits - Die Unbekannte Dimension" mit und war in der letzten Staffel von Chris Carters "Millennium", die hier zu Lande noch immer auf Ausstrahlung wartet, zu sehen. Die Serie "Tucker James, der Highschool-Blitz", die 1996 ausgestrahlt wurde, erwies sich als herber Flop, in dem Tapping aber eine wiederkehrende Rolle innehatte. Kurz darauf kam der Erfolg mit "Stargate SG 1".

Filme
Ihr Filmdebüt gab Amanda Tapping 1995 in "Rent-a-Kid", einer eher schmalbrüstigen Komödie mit Leslie Nielsen, in der sie jedoch nur einen winzigen Part übernahm. In "The Haunting of Lisa" spielte Tapping einen Engel, hatte dabei aber auch nur eine kleine Rolle zu bewältigen. Überhaupt war sie in den Filmen, in denen sie mitwirkte, hauptsächlich in kleinen Rollen zu sehen. Ebenso in der farbigen Komödie "Booty Call", in der der spätere "An jeden verdammten Sonntag"- Star Jamie Foxx erstmals auf sich aufmerksam machte. Im Fernsehen war Amanda in zwei Verfilmungen von Danielle Steels Romanen zu sehen, die sich ebenso wie die zu Grunde liegenden Geschichten - natürlich vornehmlich an ein weibliches Publikum richten. Nach "Stargate SG 1" spielte sie in dem Film "The Giver" in einer kleinen Rolle mit. Erst im Jahr 2000 entschied sie sich wieder, einen Film zu machen. In "Blacktop" ist sie zwar nur in der Rolle einer Kellnerin zu sehen, aber immerhin findet sie sich in einem interessanten Film wieder, in dem auch Meat Loaf und Lochlyn Munro mitwirken und der das Zeug zum Kultstreifen hat.


Christopher Judge

Geburtsdatum: ............13.Oktober 19??
Geburtsort: .................Los Angeles, Kalifornien, USA
Stargate - Charakter ..Tal'c
Rang ............................kein militärischer Rang, Jaffa in Apophis Truppen

Werdegang
Christopher Judge - in den Credits seiner bisherigen Film- und Fernsehauftritt wird er unter verschiedenen Namen geführt - wuchs als älterer von zwei Brüdern in Los Angeles auf. Die Schauspielerei faszinierte ihn von jeher, aber da er auch ein guter Athlet ist, wollte er sich alle Möglichkeiten offen halten. So nahm er schon in der Junior High School Schauspielunterricht, vernachlässigte den Football aber nicht. Seine Leistungen in dieser Sportart waren es schließlich auch, die ihm ein Stipendium an der Universität von Oregon einbrachten. Dort begann er, Medizin und Psychologie zu studieren, aber er merkte schnell dass ihm diese beiden Fächer nicht zusagten. Darum wechselte er zu Telekommunikation und Film. Während er sich nun auch für die Schauspielerei stark machte, dachte er darüber nach, dass ihm eine Karriere beim Profifootball ebenfalls ein gutes Leben bescheren konnte. Als er während seiner Studienzeit noch einen Job als Radiomoderator erhielt, entschied er sich jedoch endgültig. Der Football wurde an den Nagel gehängt, an seiner Stelle trat voll und ganz die Leidenschaft für Film und Fernsehen. Später zog Judge wieder nach Los Angeles, wo er am Howard Find Studio wieder Schauspielunterricht nahm.

Serien
In den Serien "Kampf um die Mafia" und "21 Jump Street" hatte Christopher Kleinstrollen, die nicht weiter ins Gewicht fallen. Etwas besser war da schon eine Episode aus der Serie "MacGyver", in der er 1990 mitwirkte. Davon abgesehen hatte er keine allzu großen Erfolge, wobei eine wiederkehrende Rolle in der nur zwei Staffeln andauernden Serie "Lady Cops" schon ein richtig großes Engagement für Judge bedeutete. Das Glück war ihm bei "Stargate SG1" hold, da er hier nur ein Vorsprechen über sich ergehen lassen musste. Daraufhin hörte er zwar einige Wochen nichts mehr, aber man bat ihn schließlich zu einem Screen-Test, bei dem auch andere Teal'c Anwärter auf ihre Chance warteten. Mit einigen dieser Schauspieler, die sich für die Rollen von Teal'cs Kameraden beworben hatten, fanden nun Screen-Tests statt, bei denen Juge die Produzenten voll und ganz von seinen Qualitäten überzeugen konnte. Mit ein Grund war sicherlich auch die hervorragende Chemie, die zwischen Judge und seinen jetzigen Kollegen besteht.
Seit kurzem arbeitet Judge für zwei Zeichentrickserien, bei denen er seine markante Stimme zwei Charakteren leiht. In X-Men: Evolution, einer Serie, die die bekannten Mutanten in weit jüngeren Versionen präsentiert, spricht er Magneto, den Erzfeind der X-Men, der von einer Welt träumt, in der Mutanten friedlich und ohne Angst leben können. In "Action Man" spricht er Simon Grey, einen Helfer des Helden, der über die Fähigkeit verfügt, in brenzligen Situationen mathematisch korrekt errechnen zu können, welche Aktion nun nötig sind. Damit wird Alex Mann, der Hauptcharakter, zum "Action Man".

Filme
Im Filmgeschäft hat Judge praktisch gar nichts vorzuweisen. 1990 spielte er in der Actionkomödie "Ein Vogel auf dem Drahtseil", bei dem Mel Gibson und Goldie Hawn die Hauptrolle innehatte, einen Polizisten in einem Cafe, womit er wenig mehr als ein Statist war. Nicht sehr viel anders war es im darauf folgenden Jahr bei "Cadence - Ein fremder Klang", bei dem Charlie Sheen zusammen mit seinem Vater Martin Sheen vor der Kamera stand. In diesem Drama, das in einem Militärgefängnis spiel, war Judge ein M.P., aber natürlich nur äußerst kurz auf der Leinwand zu sehen. In der für Farbige konzipierten Komödie "House Party 2", in der einige heutige Stars wie Matthew Laurance das erste Mal auf sich aufmerksam machten, hatte sein Part aber wenigstens einen Rollennamen erhalten.